Im
Folgenden sollen ein paar der wichtigsten Einflüsse auf mein
Gitarrenspiel genannt werden. Auf dieser Seite findet ihr ebenso Tabulaturen und Noten. Es handelt sich dabei jeweils um Ausschnitte aus meiner Ansicht nach wichtigen, oder eben einfach prägnanten Solos und Riffs der einzelnen Gitarristen. Auf wichtige Aspekte der Spielweise gehe ich dabei auch ein. Viel Spaß beim sehen, hören und lesen.
Rory Gallagher
Photo by Jean - Luc Ourlin Toronto 1977 License cc read here
Mittlerweile wimmelt es von Rory Gallagher Tribute Bands. Der Ire hat
mächtigen Eindruck hinterlassen bei all den Gitarristen, welche
sich in diesem Genre bewegen. "Calling Card" und "Irish Tour"
waren für mich seine bedeutendsten
Alben. Selbstverständlich umfasst das gesamte Gallagher Werk
noch viele weitere tolle Scheiben. Hier darf man auch die frühen
Werke aus seiner Zeit bei der Band "Taste" nicht vergessen .
Hier ist ein Konzertmitschnitt aus dem Jahr 1982. Das Stück heißt "Moonchild" und findet sich auf dem Album "Calling Card".
Das Anfangsriff spielt Gallagher mit dem Plektrum und den Fingern. Diese Technik nennt man Hybrid-Picking und kommt eigentlich aus der Country-Musik, man hat dadurch mehr Möglichkeiten auf der Gitarre. Die leere A-Seite wird mit dem Plektrum gespielt; die G und B-Seite mit dem Mittel- und dem Ringfinger.
Hier ist Ronnie James Dio (RIP) und Ritchie Blackmore bei Rainbow zu
sehen. Die Platte "Rising" ist wohl die wichtigste Scheibe der Truppe.
Ich persönlich mag "On Stage" besonders, überhaupt
gefallen mir die Live LP´s immer besser. Auch Deep Purples
"Made in Japan" und "In Rock" muss man haben.
Blackmores Gitarrenspiel hat immer außergewöhnlich
hohen Wiedererkennungswert. Das liegt am Tremolo der Greifhand wohl
ebenso wie am Griffbrett, welches "scalloped" war. Es wird dadurch zwar möglich, ein ausgeprägtes Tremolo zu spielen und den Ton klingen zu lassen, ohne die Seite bis auf das Griffbrett zu drücken, Akkorde "sauber" klingen zu lassen wird dadurch aber ungleich schwerer.
Nach Blackmore hat Malmsteen seine Fender ebenso modifizieren lassen. In einem Interview bei einem Workshop im Musikhaus Thomann antwortete Malmsteen auf meine Frage nach den Vorteilen des "scalloped Fretboard" : "Not a lot, I´m afraid !
Ronnie James Dio and Ritchie Blackmore - Rainbow, Chateau Neuf, Oslo, Norway, Sept 27th 1977
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Ritchie Blackmores Solo über Child in Time.. Ab 2.37 rasen Deep Purple in den populären Soloteil, wo Ritchie Blackmore mit John Lord eine Melodielinie in A-moll spielt. Blackmores Stimme bleibt dabei gleich, John Lord variiert. Gerader dieser Part kommt aber auf der "Made in Japan" besser hervor.
Er darf selbstverständlich nicht
fehlen. Mein Favorit aus seiner Discografie ist Electric Ladyland und
davon besonders seine Version von Bob Dylans "All along the Watch tower".
"Little Wing" auf Axis bold as love ist, neben
vielen anderen berühmten Stücken., ebenso ein Klassiker.
Unbedingt sollte man sich auch Steve Ray Vaughans Versionen von Vodoo Child und Little Wing anhören, absolut brilliant !!
Jimi
Hendrix war ein Synästhetiker. Diese Personen verbinden irgendwie alles
miteinander, für sie haben z.B. Klänge bestimmte Farben. Es entsteht
daraus eine ganz andere
Herangehensweise an die Musik. Vielleicht war
das ein Grund für seine außergewöhnlich experimentelle Spielweise und
seine Improvisationskunst. Natürlich muss man immer berücksichtigen, zu
welcher Zeit die Sachen entstanden sind und sich klar machen, dass
Musik immer irgendwie der Spiegel der Gesellschaft ist. Zu Hendrix
Zeiten war da ja einiges geboten, Summer of love,
Hippies, der Vietnam Krieg etc.
Hendrix Solos nachzuspielen ist eine gute Übung fürs Phrasing der
Greifhand. Es ist nicht so sehr das Tonmaterial, welches die Solos
anspruchsvoll
macht, sondern der Ausdruck .
Jimi Hendrix , All along the Watch Tower
(live)
Tabulatur folgt !!
Steve Ray Vaughan
Steve Ray Vaughan (RIP) hatte meines Erachtens die besten Versionen der Hendrix Songs gespielt. Hier eine Version des Hendrix Songs "Voodoo Chile (slight return)". Man findet eine tolle Studio Version auf dem Album "Couldn´t stand the weather". Was diese Stilistik anbelangt, ist eben dieses Album mein Favorit.