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Arpeggios

(Für alle Erklärungen gilt:  Die Note  "b" entspricht dem deutschen "h"
ebenso entspricht  die  Note "Bb" dem deutschten "b".
)
Arpeggios sind nichts anderes als Akkordbrechungen. Das heißt, man spielt die einzelnen Töne eines Akkordes nacheinander als Melodielinie.

Moondance
Hier ist ein einfaches Beispiel aus meinem Stück Moondance. Es handelt sich um die ersten drei Take. In den ersten beiden Takten spiele ich ein A-moll Arpeggio über das halbe Griffbrett, bis dies in einem F-dur Akkord endet. Nur im ersten Takt, auf der zweiten und der letzten Triole kommt  zusätzlich der Ton "b" aus der Mollskala zum Einsatz (leere B-Seite und 7.Bund auf der E-Seite).

Moondance.jpg

Das Arpeggio beginnt mit einem Abschlag, gefolgt von ein Pull - off . Mit der rechten Hand wird  "gesweept", die Anschlagsrichtung wird also beim Seitenwechsel beibehalten. Wichtig bei diesen Sachen ist ein nicht allzu hoher Verzerrungsgrad und das Dämpfen der nicht gespielten Seiten mit dem Handballen der rechten, sowie mit den Fingern der linken Hand. Der Zeigefinger der linken Hand kann beispielsweise beim Spielen des "c" (1.Bund auf der B-Seite) die G- Seite dämpfen. Der Mittelfinger dämpft die B-Seite beim Spielen des "a" (2.Bund auf der G-Seite).


The Wizard

Ein Stück auf meiner ersten CD. Hier wird ein Dm9 Arpeggio mit einem Bbmaj7 Arpeggio verbunden . Das Arpeggio startet gleich zu Beginn.

The%20Wizard.jpg

...

Arpeggio über einen Dominant - Sept - Akkord (Beispiel E7)

Achtung das Picking beachten, es handelt sich um ein Sweeping Lick

Kleiner Ausflug in die Harmonielehre

Über dem ganzen Lick liegt ein E7 Akkord.
Letztendlich spielen wir dann verschiedene Akkorde über E7; nämlich E7, A-Dur und D-Dur. Man kann das aber auch als mixolydisch ansehen. Der mixolydische Modus ist der 5. Modus der Durtonleiter. Würden wir C- Dur betrachten, wäre die 5.Stufe der G-Dur Akkord- oder als Vierklang G7 (Dominant-Sept Akkord). Spielen wir über diesen Akkord nun seine Stammtonleiter C- Dur, so spielen wir bereits mixolydisch. Die Skala enthält die kleine Septime "F" des Akkordes G7. Wir finden die mixolydische Skala für einen Dominant Septakkord eine Quarte über dem Grundton des Akkords. Also G - mixolydisch = C-Dur ; A- mixolydisch = D- Dur; E- mixolydisch = A-Dur usw. In diesem Beispiel sind alle verwendeten Töne aus der Tonart A-Dur. Da wir über den Akkord E7 spielen , spielen wir also E- mixolydisch.

(Jetzt alles nochmal ganz langsam und Schritt für Schritt lesen !)

 

to be continued...